Rund ums Arbeitsrecht

eingetragen in: Blogpunkt Unternehmer

von Gastautorin Marlene Keller

Das Arbeitsrecht ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer verbindlich

Auch wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer Wert auf ein harmonisches Verhältnis legen, sind ihre Positionen doch von ihren unterschiedlichen Interessen bestimmt. Aus den daraus resultierenden Konflikten hat sich in langen Jahrzehnten das deutsche Arbeitsrecht entwickelt, das zu den umfassendsten und kompliziertesten auf der Welt gehört. Kommt es zu Auseinandersetzungen, sollte man deshalb klugerweise die Unterstützung eines Fachanwaltes in Anspruch zu nehmen.

Das Arbeitsrecht deckt alle Bereiche ab

Genaue Regeln für eine Kündigung sind im Arbeitsrecht ebenso festgelegt wie die Bestimmungen zu Arbeitszeit, Tariflohn, Arbeitsvertrag und Arbeitnehmerhaftung, erläutert anwaltarbeitsrecht.com. Diese gesetzlichen Vorgaben werden immer wieder modifiziert und angepasst, um den sich ebenfalls verändernden Arbeits- und Produktionsbedingungen zu entsprechen. Es gibt jedoch Grundsätzliches, dass in seinen wesentlichen Punkten Bestand hat: die Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Sie sind das Fundament jedes erfolgreichen Arbeitsverhältnisses, das bekanntlich nur dann wirklich produktiv ist, wenn es spannungsfrei bleibt.

Rechte und Pflichten der Vertragspartner

Das Recht des Arbeitgebers ist es, die vereinbarte Arbeitsleistung einzufordern. Dabei ist er seinem Angestellten gegenüber weisungsberechtigt. Er bestimmt also, auf welche Art und an welchem Platz sie zu erbringen ist. Im Gegenzug ist er dazu verpflichtet, die vereinbarte Entlohnung pünktlich zu zahlen, Sozialabgaben zu überweisen und für eine vorschriftsmäßige Arbeitsumgebung zu sorgen. Die Pflicht des Arbeitnehmers ist es, die vereinbarte Leistung ohne Wenn und Aber nach den Vorgaben des Arbeitgebers zu erbringen. Seine Position ist also faktisch schwächer, was sich sehr gut durch einen differenziert ausgearbeiteten Arbeitsvertrag ausgleichen lässt. Es empfiehlt sich, diesen vor der Unterschrift einem Anwalt vorzulegen. Er entdeckt möglicherweise Punkte, die zu Konflikten und Nachteilen führen könnten und korrigiert sie dann im Sinne seines Mandanten.

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Quelle: http://www.steuerausblick.de/wordpress/?p=2304

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